Lionesses stellen die Serie auf 1 zu 0

 

Ein ganz besonderer Freitagabend in Bergisch Gladbach-Herkenrath, die Lionesses stehen das erste Mal im Finale der DBBL und die Halle ist ausverkauft und sorgt für mächtig Stimmung und es herrscht eine tolle Atmosphäre voller Vorfreude und Spannung. Dem Anlass absolut angemessen, wie auch der DBBL-Geschäftsführer Philipp Reuner vor Ort bestätigte. So konnte es also losgehen mit den DBBL-Finals 2022 und geladen waren die Eisvögel USC Freiburg.

Im Vorfeld mit Spannung erwartet das Duell der Playmaker Joyce Cousseins-Smith und Shiori Yasuma. Allerdings fand dies nur an der einen Seite des Feldes statt, dass sich in der Defense der Löwinnen meist Taylor Wurtz-Purifoy um die quirlige Japanerin kümmerte. Nach etwas Anpassung an die Finalatmosphäre, nahm das Spiel Fahrt und die Lionesses konnten sich sukzessive einen Vorsprung erarbeiten. Über 10:4 und 17:5 ging es bis zum 22:7 und teilweise spielte sich das Heimteam in einen kleinen Rausch. Die Defense stand Bombenfest und in der Offense fand man die gewohnt guten Aktionen am Brett als auch von der 3er Linie. So stand es am Ende des Viertels folgerichtig 26:11.
Allen war bewusst, dass dies natürlich nicht das ganze Spiel so bleiben würde, schließlich ist Freiburg nicht umsonst eines der wenigen Teams, die mit Highscoring und Tempo-Basketball eine Partie auch für sich drehen können. Zwar konnte man zunächst auf 32:14 davon ziehen, aber dann zeigte vor allem Radic bei den Gästen mit drei 3ern, dass sie etwas gegen einen Durchmarsch der Löwinnen haben. So konnte sich Freiburg wieder auf 41:30 heranarbeiten ehe noch 4 Freiwürfe den Abstand wieder auf 45:32 setzen.

Im 3. Viertel konnte sich Freiburg zweimal auf 9 Punkte heranarbeiten, kleiner wurde der Abstand aber nicht. Und entsprechend ging es mit 54:44 für die Lionesses in das letzte Viertel.

Das Publikum war da, feiert frenetisch jede besondere Aktion der Lionesses und es schaffte es, dabei zu unterstützen auch im letzten Viertel den Rückstand nie enger als 8 Punkte werden zu lassen. Immer kam eine passende Antwort auf die Versuche der Breisgauerin sich noch einmal in Schlagdistanz zu bringen. Insbesondere Cousseins-Smith behielt im letzten Viertel wieder maximal den Überblick und steuerte 8 Punkte in der Schlussphase zum letztlich verdienten 69:59 Sieg der Lionesses bei. Das 1. Spiel ist in den Büchern. Jetzt geht es auf die Reise in den Süden, bei der die Löwinnen im schönen Freiburg am Sonntag den 24.04. um 16 Uhr zu Spiel 2 der Serie antreten müssen.

Auch Mario Zurkowski ist stolz auf den ersten Sieg, sieht aber immer noch Potenziale und notwendige Verbesserungen:

„Wir sind gut gestartet und haben über weite Strecken des Spiels defensiv einen guten und intensiven Job gemacht. Offensiv sind wir leider in der 2. Halbzeit von unserem Gameplan abgewichen. Wir werden das ganze jetzt nüchtern analysieren und müssen mental bereit sein für ein massiv schweres Spiel in Freiburg.“

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