Lange Pausen erschweren den Rhythmus!

Jeder Sportler kennt es, um Leistungen abzurufen, ist der Rhythmus entscheidend. Nicht umsonst wird viel Arbeit in die Trainingsplanung und Belastungssteuerung der Spielerinnen investiert. Durch diverse Spielabsagen, behördliche Unterbrechungen und sonstige Vorfälle wurde der Spielplan zur flexiblen Terminschieberei. Neben organisatorischen Herausforderungen ist das vor allem für die Spielerinnen eine Qual.

Nach einigen spielfreien Wochen im Januar konnten die Rheinland Lions einen erfolgreichen Februar verbuchen (4 Spiele – 4 Siege). Nach dem Derby in Opladen war dann jedoch abwarten angesagt. Eine Spielabsage aus Berlin, sowie ein spielfreies Wochenende laut Plan und eine aktuelle corona-bedingte Absage aus Chemnitz lassen die Löwinnen erneut für einen Monat aus dem Ligabetrieb aussetzen und müssen daher ohne Wettkampfniveau die Motivation für den Abschluss der Saison hochhalten. Keine einfache Aufgabe!

Mit gleich 4 Heimspielen geht es dafür in den April. Man erwartet in heimischer Halle in Bergisch Gladbach die Teams aus Grünberg, Neuss, Osnabrück und Marburg. Fraglich ist, ob hiervon auch alle Spiele letzten Endes durchgeführt werden, wenn man die aktuelle n Absagen betrachtet.

Zum Abschluss der sogenannten regulären Saison trifft man dann auf den Tabellennachbarn aus Düsseldorf. Das umkämpfte Hinspiel ging knapp verloren, deshalb gilt die volle Konzentration auf das Rückspiel. Die Belohnung für den Sieger ist die vermeintlich bessere Ausgangsposition für die Aufstiegsrunde zur Toyota 1. DBBL. Nach jetzigem Stand geht es dann entweder gegen Würzburg oder Bad Homburg aus der Südstaffel, um die zwei Aufsteiger in die Toyota 1. DBBL zu küren. Ausgespielt werden diese in einem Über-Kreuz-System mit Hin- und Rückspiel (Nord 1 vs. Süd 2 & Nord 2 vs. Süd 1).

Im Schlussspurt der Saison gilt es jetzt, alle Kräfte zu bündeln!

Go Lions!

 

Saisonendspurt.png